Über mich
Hallo, ich bin Janina.
Schön, dass du den Weg hierher gefunden hast.
Meine Arbeit beginnt immer mit der Frage:
Wie können Mensch und Hund wieder in ein echtes Zwiegespräch kommen?
Führung beginnt mit Verantwortung
Bevor ich meinen Hund bekam, stellte ich mir eine entscheidende Frage:
Wie soll unser gemeinsames Leben aussehen?
Mich interessierte nie nur das "Wie bringe ich Sitz bei?".
Mich interessierte: Wie ticken Hunde wirklich? Wie lernen sie? Wie entsteht echtes
Verständnis?
Mit meinem Hund Balu begann diese Reise. Und sie war alles - nur nicht geradlinig.
Der Hund, der mich geprägt hat
Balu wurde als schwierig beschrieben. Als aggressiv. Als asozial.
Ich probierte die unterschiedlichsten Trainingsansätze.
Doch oft ging es um Kontrolle und konditionierten Erfolg - nicht um echtes
Verständnis.
Also begann ich selbst zu suchen.
Ich absolvierte die Ausbildung in Hundepsychologie und Verhaltensberatung.
Zum ersten Mal verstand ich das Verhalten meines Hundes wirklich.
Und ich erkannte:
Sein Verhalten war keine Störung. Es war eine Antwort.
Eine Antwort auf meine fehlende Klarheit, meine Ausstrahlung, meine fehlende
Führung.
Darauf folgte die Ausbildung zur Hundetrainerin.
Doch für mich endet Lernen nicht mit einer abgeschlossenen Ausbildung.
Hundeverhalten lässt sich nicht ausschließlich aus Büchern und Theorie verstehen –
es braucht Beobachtung, Erfahrung und vor allem praktische Arbeit mit ganz
unterschiedlichen Mensch-Hund-Teams.
Deshalb bilde ich mich kontinuierlich weiter und suche ganz bewusst den fachlichen
Austausch und die praktische Weiterentwicklung bei erfahrenen Trainerinnen und
Trainern.
Unterschiedliche Ansätze haben dabei meinen Blick auf Hunde und ihre Menschen
erweitert und geprägt. Besonders inspiriert haben mich Katrin Scholz, Samy el
Ayachi, Ursula Löckenhoff sowie die HundeTeamSchule Anita Balser.
Darüber hinaus sammelte ich unter anderem praktische Erfahrung im Hundesport.
Als Übungsleiterin in Rally Obedience unterrichtete ich Mensch-Hund-Teams mit
meiner eigenen bindungsorientierten und strukturierten Form vorallem im
Nahbereich.
Bei der Führungsarbeit auf Distanz im Viereck, der Alternative zum Longieren am
Zirkel, stelle ich die
Verbindung zwischen Mensch und Hund in der Distanz her, und das rein
körpersprachlich.
Mit Freude. Ohne Drill.
Meine Haltung
Führung bedeutet für mich nicht Dominanz.
Nicht Lautstärke.
Nicht Rudelchefdenken.
Führung bedeutet Verantwortung.
Ich habe mich bewusst für einen Hund entschieden - also übernehme ich
Verantwortung.
Ich gebe Sicherheit.
Ich treffe Entscheidungen.
Ich schaffe Struktur.
Und gleichzeitig leben wir in einer Sozialpartnerschaft:
Respektvoll. Klar. Verlässlich.
Bindung entsteht nicht durch Leckerlis.
Sie wächst durch Vertrauen, Verbindlichkeit und Orientierung.
Wie ich arbeite
Ich arbeite nicht nach Schema F.
Ich arbeite mit Struktur und einem klaren roten Faden.
An der Basis, der Ursache - nicht am Symptom.
Schwerpunkte meiner Arbeit sind:
- Beziehung zwischen Mensch und Hund
- Orientierung
- Führung geben durch Zuständigkeit
- soziale Strukturen herstellen
- Raumverwaltung
- Ruhe
- Ausgleich zwischen Nähe und Distanz
Durch gegenseitiges Verständnis, klare Zuständigkeiten und verlässliche
Orientierung entsteht Vertrauen. So schaffen wir die Basis für einen Alltag, in dem
Mensch und Hund sich aufeinander verlassen können.
Mein Training findet dort statt, wo Beziehung gelebt wird: mitten im Alltag.
Ich begleite Mensch-Hund-Teams nicht mit einer einzelnen Methode oder einer
schnellen Lösung für ein bestimmtes Problem. Wir schauen gemeinsam darauf, was
hinter einem Verhalten steckt, wo Zuständigkeiten fehlen und was euer Hund von
euch braucht.
Daraus entsteht ein klarer Weg, der aufeinander aufbaut – vom Verstehen über die
gemeinsame Arbeit bis zur Umsetzung im Alltag.
Denn mein Ziel ist nicht, dass euer Hund nur im Training funktioniert. Mein Ziel ist,
dass ihr euch im Alltag versteht.
Wer ich bin
Kunden, sowie Familie und Freunde beschreiben mich als:
authentisch
klar
herzlich
deutlich
verlässlich
humorvoll
Ich arbeite ruhig, aber konsequent.
Sanft, aber direkt.
Intuitiv - und analytisch, wenn es notwendig ist.
Und ja: ich bin ein Strukturmensch.
Meine Vision
Ich wünsche mir eine Hundewelt, in der:
- Rudelchefdenken der Vergangenheit angehört
- die Menschen verstehen, dass nicht jeder Hund zum anderen "Hallo" sagen muss
- Bindung nicht mit Leckerli-Verfügbarkeit verwechselt wird
- Verhalten verstanden statt unterdrückt wird
- die Menschen ihre Hunde wirklich verstehen wollen und sie " lesen " lernen
Balu hat mir gezeigt, wer ich wirklich bin.
Er ist mein Spiegel.
Dieses Geschenk - echtes Verständnis und tiefe Verbundenheit - möchte ich
weitergeben.
Ein Herz.
Ein Team.
